Museen inklusive - einfach entdecken!
Der kollegiale Austausch und neue Marketingmaßnahmen standen im Mittelpunkt des Netzwerktreffens im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim
Mitglieder des Netzwerks "Museen inklusive in Bayern" im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim Foto: Christine Berger, Fränkisches Freilandmuseum BadWindsheim
Wissen zu teilen und sich fachlich auszutauschen sind Prinzipien, die die Mitglieder des Netzwerks "Museen inklusive in Bayern" von Anfang an pflegen. Einmal im Jahr treffen sie sich dazu in einem der Netzwerkmuseen. Diesmal war das Ziel für das Netzwerktreffen das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim.
Beim Präsenztreffen im Herbst 2025 in München hatten die Netzwerkmitglieder gemeinsam mit Dr. Martin Spantig von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen Claim für die künftige Werbung des Netzwerks entwickelt („Museen inklusive – Einfach entdecken“). Im Freilichtmuseum Bad Windsheim im April 2026 standen neben dem fachlichen Austausch auch das Kennenlernen neuer Marketing-Möglichkeiten auf der Tagesordnung.
Nach einer Begrüßung durch Dr. Karin Falkenberg, der neuen Leiterin des Freilandmuseums Bad Windsheim, stellte die stellvertretende Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung, Eva-Maria Papini, die inklusive Arbeit des Freilandmuseums seit 2017 vor. Bei der anschließenden Führung durch das Gelände konnten die Netzwerkmitglieder die inklusiven Angebote und die Umsetzung von Barrierefreiheit direkt erleben. Diskutiert wurden dabei die Möglichkeiten, aber auch Grenzen, die ein Freilichtmuseum damit hat. Besonders deutlich zeigte sich dies an der Beschaffenheit der Steinplatten-Wege, für die das Freilandmuseum Bad Windsheim gemeinsam mit Testpersonen eine Lösung für die Zukunft entwickelt.
Am Nachmittag widmete sich das Netzwerk im KulturBauHof des Freilandmuseums seiner weiteren strategischen Arbeit. Die erste Anzeige des Netzwerks in der VdK-Zeitung ist erschienen, bereits mit dem neuen Claim. Diese Kooperation mit dem VdK Bayern soll weiter vertieft werden. Drei Museen des Netzwerks bereiten sich auf die Reise der Inkluenzerin Lisa Maria Wagner vor. Dieses Angebot wurde durch die Bayern Tourismus vermittelt. Dr. Martin Spantig stellte in seinem Impulsvortrag die Möglichkeiten für Museen durch KI im Marketing vor, auch im Kontext Barrierefreiheit.
Fazit: Das Netzwerk macht sich weiter auf den Weg, nicht nur beim gemeinsamen Gehen durch das umfangreiche Gelände des Freilandmuseums. Neben den fachlichen Impulsen war die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung und dem Kennenlernen der inklusiven Arbeit vor Ort für alle Netzwerkmitglieder bereichernd.
